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wien9 Abende in Wien

Christkindlmarkt in Wien

Wien.1 www.christkindlmarkt.at wein41  Es gibt in Wien viele Christkindlmärkte. Sie sind sehr unterschiedlich.

Wir führten mit Hilfe des Weblogs eine Umfrage durch, in der wir vier Fragen stellten.

1.

2.

3.

4.

Die SchülerInnen sind nicht dumm, die LehrerInnen sind nicht faul, man gibt sich viel Mühe damit die Schulen besser sind, und doch stimmt hier etwas nicht.

Manfred Spitzer

Lernen: Gehirnforschung und die Schule des Lebens

Heidelberg 2002

Vor mehr als Hundert Jahren schrieb John Dewey, dass die Schule der Ort der größten Verschwendung ist; Verschwendung von Zeit, Energie und Motivation. Alle Kinder freuen sich auf die Schule. Wie lange braucht man, um ihnen die Freude zu verderben?

Bei einer Umfrage zeigte sich, dass die Schule gleicht hinter dem Zahnarzt kommt , sagte ein Lehrer aus der Daf-Community. Muss es so sein? Die Welt um uns herum ist ja so vielfältig und interessant. Warum ist es mit den Schulinhalten anders?

Das ist der Ausgangspunkt für unser Projekt. Wir (Studenten des Lehrerkollegs, Ruth Ebeling aus München und ich) wollen versuchen, das zu ändern.

 

Seit einem Monat arbeiten wir gemeinsam am Projekt: Hausaufgaben anders. Wir wollen Aufgaben erstellen, die Interessen der Schüler berücksichtigen. Jeder Mensch ist anders, jeder lernt anders und interessiert sich für unterschiedliche Sachen, warum sollen alle in der Schule das Gleiche tun? Die Vielfalt soll sich aber nicht nur auf die Inhalte, sondern auch auf die Arbeitsformen beziehen. Junge Menschen arbeiten gern mit Computern und Internet. Das soll auch berücksichtigt werden. Mischwald ist immer besser als Monokultur!

Um zu wissen, wie wir vorgehen sollen, wollen wir zuerst den Jetzt-Stand untersuchen. Ich hoffe, dass der Weblog eine gute Möglichkeit ist, an viele Schüler aus verschiedenen Ländern zu kommen und ihre Meinung kennen zu lernen.

Da die Studenten künftige Deutschlehrer sind (Deutsch als Fremdsprache) bitten wir um Antworten, die sich auf den Fremdsprachenunterricht beziehen. Welche Sprache man lernt, spielt dabei keine große Rolle.

Umfrage:

Bei den Antworten soll man sich eine Fremdsprache wählen.

1) Sind die Themen im Fach Deutsch / Englisch / Französisch / Spanisch (eine Fremdsprache wählen) für dich interessant?

2) Sind deine Hausaufgaben in Deutsch / Englisch / Französisch (eine Fremdsprache) für dich interessant? Macht die Arbeit Dir Spass?

3) Wie viel Zeit brauchst Du in der Woche für Hausaufgaben im Fach Deutsch / Englisch / Französisch (eine Fremdsprache)?

4) Erinnerst Du Dich an eine besonders interessante Hausaufgabe? Was war das?

5) Bereitet Dich Deine Schule gut auf das künftige Leben vor?

Wir werden uns über längere Aussagen und Kommentare freuen. Schreibt bitte etwas über Euch (Alter, Schultyp, Fach).

Ankieta w polskiej wersji językowej

Odpowiadając na pytania wybierz sobie lekcje języka obcego, może to być niemiecki, angielski, francuski, hiszpański lub jakikolwiek inny. Proszę zaznaczyc, jakiego języka dotyczą odpowiedzi.

1) Czy tematy realizowane na lekcjach języka obcego są Twoim zdaniem interesujące?

2) Czy zadania domowe zadawane na lekcjach języka obcego są Twoim zdaniem interesujące?

3) Ile czasu przeznaczasz średnio w tygodniu na odrabianie zadań domowych z wybranego języka obcego?

4) Czy przypominasz sobie zadanie domowe, które było dla Ciebie wyjątkowo ciekawe ? Na czym ono polegało?

5) Czy Twoim zdaniem uczysz się w szkole tego, co przyda Ci się w późniejszym czasie w życiu?

 

Ankieta Marty Nowickiej

 

 

  1. Jak długo uczysz się j. niemieckiego? ( od której klasy)_____________________________________________________________________________

2. Dlaczego uczysz się j. niemieckiego? Uczę się ponieważ :

muszę zdaję maturę chcę poznać ten język i kulturę przyda mi się w przyszłości

  1. Co sprawia największe trudności w nauce języka niemieckiego?

mówienie słuchanie pisanie czytani

  1. Czy uczestniczysz aktywnie w lekcji?

TAK NIE (dlaczego)

  1. Czy masz poza szkołą jakikolwiek kontakt z j. niemieckim? (Jaki: TV, przyjaciele z Niemiec itp. ? )

TAK (jaki)………………………. NIE

  1. Ile czasu poświęcasz w domu na naukę języka niemieckiego w tygodniu

mniej niż 10 min 10-30min 30-60 min 60-90 minut więcej niż 90 mi

7. Odrabiasz zadania domowe:

w domu (na bieżąco) dzień przed (w nocy) na przerwie w szkole na lekcji nie robię ich

8. Czy zadania domowe odpowiadają twoim zainteresowaniom, wymagają od ciebie kreatywności? (dlaczego)

TAK NIE

 

 

 

Der Einsatz der neuen Technologien allein ändert noch nichts. Man kann auch mit den Computern einen erzkonservativen Unterricht machen. Aber sie öffnen vor der Schule neue Möglichkeiten. Von den LehrerInnen ist es abhängig, ob dieses Potenzial sinnvoll genutzt wird. Es geht nicht darum, den Lernprozess weiter zu technisieren (und diese Gefahr ist leider sehr wahrscheinlich), sondern mit Hilfe der modernen Technik die Schüler auf das Leben in der technisierten Welt vorzubereiten. Paradoxerweise kann uns die neue Technik helfen, die Lernprozesse zu humanisieren. Es gelingt, wenn es beim Lernen zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch kommt, wenn die Menschen miteinander kommunizieren werden. Wenn im Lernprozess Freiräume für authentische Schülerinteressen und für autonomes Lernen verschafft werden. Jetzt muss der Lehrer oft zwischen dem Curriculum und den Schülerinteressen wählen. Nicht selten entscheidet über die Unterrichtsinhalte die Form der Prüfungen. Jugendliche werden mit vielen Problemen allein gelassen, weil sie nicht prüfungsrelevant sind.

 

Wir leben in einer durchrationalisierten und technisierten Welt, wo man alles Mögliche zu regeln versucht. Die Schule ist auch keine Ausnahme. Es gibt hier Lehrpläne, Curricula, Rahmenrichtlinien, Lehrbücher, Stoffverteilung, Arbeitsplan der Schule und vieles mehr. Das alles verursacht, dass die Menschen nicht als konkrete Personen agieren, sondern sich in vorgeschriebene Rollen hineinversetzen. Man sagt nicht das, was man sagen will, was einem wichtig ist, sondern das, was man sagen muss.

Im Alltag sagen wir etwas, was wir anderen Menschen etwas mitteilen wollen. Etwas tut uns weh, etwas wundert uns, es gibt eine Neuigkeit. Hinter jedem Satz verbirgt sich eine Absicht, eine persönliche Absicht. Ich will etwas sagen, ich fühle etwas, ich denke mir etwas.

Wenn ich den Unterricht meiner Studenten beobachte, dann sehe ich, dass es dort so gut wie keine echten Dialoge gibt. Man spricht, um bestimmte Situationen zu simulieren, und nicht um etwas Wichtiges (wichtig für den, der spricht) anderern Menschen mitzuteilen.

Mir scheint die Frage wichtig zu sein, ob es noch in der Schule Platz für die Schüler- und Lehrerautonomie gibt. Warum soll der Lehrer zwischen interessanten, aktuellen Themen und dem Lehrplan wählen?

Während der Fortbildungsseminare, in denen ich z.B. Internetprojekte bespreche, sagen oft die LehrerInnen, Projekte sind ’ne tolle Sache und sie würden sie gerne machen, aber es gibt ja der Lehrplan und die Prüfungen.

Ich will diese Möglichkeit nutzen und meine Studenten fragen, ob sie in den Schulen das machen können, was sie persönlich für interessant und wichtig halten, ob sie ohne Probleme den Schülerinteressen nachgehen können.

Bekommen eure SchülerInnen die Möglichkeit, das zu sagen, was für sie (und nicht für den Lehrbuchautor) wichtig ist. Gibt es heutzutage im Fremdsprachenunterricht Platz für Dialoge? Hier denke ich aber nicht an simulierte Dialoge (Wie komme ich zum Rathaus?), sondern an echte Gespräche zwischen den Menschen, die miteinander sprechen, weil sie sich etwas Wichtiges zu sagen haben.

Ich werde meine Studenten bitten, diese Fragen in meinem Blog zu beantworten, aber es wäre sehr interessant, wenn auch erfahrene Lehrer ihre Meinung sagen würden. Vielleicht kann es so zu einem Dialog kommen, der als Meinungsaustausch verstanden wird.

 

Katze

Jetzt will ich das Foto von Tik-Tak hochladen.